Tipps zur Ernte, Verarbeitung und Konservierung von Kräutern

Diese "Pflanze" entwickelt sich noch.
Unten habe ich ein paar Punkte aufgeführt, die ich noch ergänzen möchte.
Wenn Sie Lust haben, teilen Sie mir Ihre Fragen und Erfahrungen zu diesen Themen per e-mail mit, damit ich die Seite entsprechend mit Information anfüllen kann.
Als Zeitpunkt der Fertigstellung strebe ich Herbst/Winter 2000 an.
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Anbau
Kräuter brauchen vor allem Boden- und Lichtverhältnisse, die ihren Ansprüchen genügen. Zum Beispiel: wo magerer Boden verlangt wird, muß notfalls grober Sand eingearbeitet werden. Ich will hier nicht auf die Einzelheiten eingehen, denn die sind in Fachbüchern nachzulesen. Es geht mir hier eher um meine eigene Erfahrung bei der Verarbeitung von Kräutern.

Ernte
Bei der Ernte von aromatischen Kräutern kommt es vor allem auf den Zeitpunkt an:
  • nicht nach einer längeren Regenperiode ernten,
  • möglichst morgens ernten, nachdem der Tau abgetrocknet ist,
  • vor der Blüte ernten,


  • Vorbereitung für die Konservierung
    Die Blätter am besten an den Stengeln lassen. Kräuter wasche ich in Küchensieben und in dem Siebeinsatz der Salatschleuder, anschließend schleudere ich sie in der Salatschleuder trocken. In der geschlossenen Salatschleuder mit der Restfeuchte halten sie sich sogar ein paar Tage frisch.

    Konservierung
    Es gibt einige Möglichkeiten der Konservierung.
    1. Trocknung:
    Nachdem man sie wie oben beschrieben gewaschen und vorgetrocknet hat: Je nach Länge der Stengel kann man sie dann zu Bündeln zusammenbinden und mit Kopf nach unten aufhängen oder lose über den Wäscheständer legen.
    Wenn sie durchgetrocknet sind, die Blätter über einen großen Schüssel abstreifen, mit den Händen zerkleinern und in dunkle Gläser abfüllen.
    2. Kräuteröl, Kräuteressig:
    Öl: Die frischen Blätter, nachdem man sie wie oben beschrieben gewaschen und getrocknet hat, eng in Gläser oder bauchige Flaschen mit weitem Hals stopfen, mit Öl aufgießen, ca. 6 Monate stehen lassen (oder einige Wochen auf der Fensterbank, damit das Öl warm wird, beschleunigt das Verfahren). Das Öl nimmt eine grüne Farbe an. Nach der Wartezeit das Öl in eine andere Flasche umfüllen, Kräuter wegwerfen. Oder das Öl aus der Kräuterflasche nach und nach verbrauchen und immer mit frischem Öl auffüllen.
    Essig: Einige Zweige Kräuter in eine weithalsige Flasche geben, mit gutem Essig auffüllen.
    3. Alkoholauszüge:
    Man kann zum Beispiel Rosmarin in Alkohol einlegen und die so gewonnene Lösung in verdünnter Form dem Badewasser zufügen zur Anregung der Durchblutung.

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